Baukulturelle Bildung

Wir lieben unsere Dörfer, Städte und unsere Landschaft. Sie geben uns Heimat, ein Begriff den wir positiv füllen und verteidigen. Heimat bedeutet für uns ein friedliches Nebeneinander mit Kulturen und Menschen aller Nationen.

Unser Begriff der Baukultur geht über das Senntum, das durch den Tourismusverein in die Welt getragen wird, hinaus.

Appenzell Ausserrhoden besticht durch seine Streusiedlung mit schönen Höfen, es überrascht aber auch mit weitgehend intakten Dorfkernen. Sie wurden geprägt durch ihre Geschichte – das Stickerdorf Rehetobel, das nach dem Dorfbrand wieder aufgebaute Biedermeierdorf Heiden und das seit vielen Jahrhunderten sich entwickelnde Strassendorf Teufen mit hervorragenden Bauten der Gebrüder Grubenmann.

Und Appenzell Ausserrhoden steckt nicht unter einer Käseglocke fest. Das beweisen hervorragende neuere Bauten aus dem 20. Jahrhundert, die von einer lebendigen Architekturszene zeugen.

Aber was macht es schlussendlich aus, dass sich einige Bauten nicht nur gut integrieren, sondern auch als Bereicherung erlebt werden, während andere eher störend wirken? Wie können unsere historischen Dorf- und Stadtkerne behutsam weiterentwickelt werden und ihre Funktion auch in Zukunft erfüllen? Wie kann Lebensqualität für Mensch, Tier und Pflanzen durch eine umsichtige Planung gefördert werden?

Diese Fragen verlangen nach einer steten Auseinandersetzung mit unserer Umwelt. Die Sensibilisierung beginnt im Kindesalter. Die Begeisterung kommt aus dem eigenen Entdecken. 

Der Schweizer Heimatschutz bietet zusammen mit seinen Sektionen an verschiedenen Veranstaltungen die Möglichkeit, in diese spannenden Themen einzutauchen. 

Baukulturelle Bildung

Baukultur von gestern, heute und morgen soll im allgemeinen Bewusstsein mehr Platz einnehmen. Deshalb setzt der Schweizer Heimatschutz auf die Stärkung der baukulturellen Bildung.

Erforsche dein Quartier

«Quartierforscher:in» – ein Bildungsangebot des Schweizer Heimatschutzes für Schulklassen.