Stellungnahmen / Einsprachen

Nach seinem Zweckartikel will der Heimatschutz Appenzell Ausserrhoden den Kanton als gewachsenen Lebensraum schützen, pflegen und unter Wahrung der Würde des Menschen sowie der Natur- und Kulturgüter weiterentwickeln. Er will namentlich das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, geschichtliche Stätten sowie die Kultur- und Naturdenkmäler vor Beeinträchtigung, Entstellung und Zerstörung bewahren sowie für eine harmonische Raumordnung und Baugestaltung eintreten.

Der Heimatschutz stützt sich bei der Beurteilung des Bau- und Planungsgeschehens im Kanton rechtlich auf das kantonale Baugesetz vom 12. Mai 2003, insbesondere Abschnitt 6 mit den Art. 79 ff. betreffend Natur-, Landschafts-, Kulturobjekt- und Ortsbildschutz sowie Art. 112 zu den generellen Gestaltungsanforderungen.

Von Fall zu Fall verfasst der Heimatschutz Stellungnahmen im Sinne von kritischen Hinweisen (Art. 111 Baugesetz) mit Vorbehalten, aber auch Anregungen und Verbesserungsvorschlägen. Sind nach Ansicht des Heimatschutzes Rechtsgrundlagen verletzt, wird mittels Einsprachen (und allenfalls Rekursen) der Rechtsweg beschritten. Die Legitimation richtet sich dabei ebenfalls nach Art. 111 des Baugesetzes.